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15.09.2020SHUTTLE CUP 2020 – Starkes Teilnehmerfeld beim ersten Elite-Turnier der Saison

Der BC Adliswil hat am Wochenende gezeigt, wie man erfolgreich ein Elite-Turnier in Covid-19-Zeiten durchführen kann. Nach dem Ausbruch der Pandemie, Anfang des Jahres, ist die vergangene Spielzeit durch den Schweizer Badmintonverband abgebrochen worden. Folgerichtig mussten alle Spieler lange Spielpausen in Kauf nehmen. Spuren hat die erzwungene Pause zum Glück nicht hinterlassen. Im Gegenteil, die Begeisterung für sowie die Lust auf das Spiel war allen Athleten bei dieser Ausgabe des Shuttle Cups anzumerken. Noch nie hat das Teilnehmerfeld so viele Anmeldungen verzeichnet. Nahezu alle Schweizer Top-Spieler sind vertreten gewesen. Ergänzt wurde das Feld sogar durch Teilnahmen italienischer Top-Spieler, die extra aus dem Nachbarland angereist sind. Dank des vorbildlichen Zutuns aller Spieler und der guten Planung durch den BCA konnten die Covid-Auflagen eingehalten und somit die Sicherheit aller Teilnehmer gewährleistet werden.

 

Erneut kein Vorbeikommen an Müller und Diaz
Wie bereits im Vorjahr gingen drei der fünf Titel an Aline Müller und Mochamad Rehan Diaz. Am Samstag sicherte sich Müller an der Seite von Yann Orteu den Sieg im gemischten Doppel. Im Finale bezwangen sie die Paarung Iztok Utrosa/Irina Kölbener klar in zwei Sätzen. Zusammen mit ihrer Doppelpartnerin, Jenjira Stadelmann durfte sie am Sonntag nochmals ganz nach oben aufs Treppchen. Gegen das Duo Julie Franconville/Caroline Racloz machten sie in knapp 30 Minuten den Sack zu. Im Herreneinzel bleibt Diaz weiterhin das Mass aller Dinge. In einem einseitigen Finalspiel benötigte er lediglich 16 Minuten, um Mathias Bonny mit 21:6 und 21:9 auf den zweiten Platz zu verweisen. Zuvor hatte sich Diaz bereits in einem klasse Match gegen den Italiener Giovanni Toti durchgesetzt. Dem für den BC La Chaux-de-Fonds spielende Bonny war die Müdigkeit bereits vor dem Final anzusehen. Dies lag an seinen sehr langen und kraftraubenden Viertel- und Halbfinal-Begegnungen. Besonders traurig dürfte er aber nicht gewesen sein. Schliesslich gelang ihm zusammen mit Gilles Tripet der Sieg im Herrendoppel. Die an Nummer 2 gesetzte Paarung lieferte sich ein Spiel, auf allerhöchstem Niveau, gegen die an Nummer 1 gesetzten Tobias Künzi/Nicolas A. Müller. Mit 17:21, 24:22, 21:16 wurden die neuen Sieger unter viel Beifall gefeiert. Für Überraschung sorgte Julie Franconville in der Dameneinzel-Disziplin. Nach einem starken Halbfinale, in dem sie die Vorjahressiegerin, Milena Schnider, besiegte, stand sie Tatiana Ivanova gegenüber. Diese setzte sich zuvor gegen die an Nummer 2 gesetzte Michelle Joller durch. Im Finale erwies sich Franconville dann als am Ende fittere Spielerin. In 3 Sätzen gewann sie letztendlich und durfte sich erschöpft aber mit einem grossen Lächeln zur Siegerin krönen lassen.

 

Bronze für den BCA
Rinoy Manavalan gewann im gemischten Doppel mit der Ex-Adliswilerin, Nicole Perroud, Bronze. Nach holprigem Start drangen sie bis ins Halbfinale durch, wo sie nur ganz knapp Utrosa/Kölbener unterlagen. Schon bereits vor Spielbeginn war Manavalan von einer leichten Patellaentzündung behindert, welche ihn in der Einzeldisziplin sichtlich daran hinderte, sein Top-Level abzurufen und zu einem frühen Aus führte. Der ebenfalls durch eine Knieverletzung geplagte Jonas Schwarz konnte gar nicht erst antreten. Die Mixed-Aufstellung Schwarz/Aellen sowie Marco Wunderli im Einzel und Doppel kamen in dem stark besetzten Feld nicht über die Vorrunden hinaus. Dies galt auch für Neu-Adliswilerin, Franca Schmid. Gegen spätere Halbfinal- und Finalisten musste sie gleich in den ersten Runden jeweils Niederlagen einstecken.

 
08.09.2020AUFTAKT DER BADMINTON-ELITE IM SIHLSPORTS

 Mitte März haben die Spieler zuletzt einen Ernstkampf bestritten und konnten sich auf dem Feld messen. Dieses Wochenende dürfen sie endlich wieder zeigen, wer die besten Badmintonspieler im Lande sind. Das Adliswiler Traditionsturnier Shuttle Cup ist seit Jahren gut besetzt, doch in diesem Jahr übertrifft das Teilnehmerfeld alles. Das Schweizer Nationalteam ist mit einer Ausnahme komplett vertreten. Gefordert werden sie mit Sicherheit von den besten Italienern und einer Auswahl der stärksten in der Schweiz engagierten ausländischen Spielern.

Grosse Herausforderung für die Organisatoren
Alle wollen wieder Wettkämpfe bestreiten und so musste der Organisator viele Absagen erteilen und Spieler auf die Warteliste setzen, denn sowohl die fünf Felder in Langnau als auch das Schutzkonzept lassen nicht mehr Spieler zu. Und COVID fordert die Organisatoren auch sonst, Schutzkonzept, zusätzliche Helfer und Pausen zum Lüften sind notwendig. Trotzdem setzen die Verantwortlichen des BC Adliswil alles daran, das Turnier in möglichst normalem Rahmen umsetzen zu können.

Favoriten ohne Ende
Es ist schwer in diesem Jahr Favoriten auszumachen. Ist es die italienische Nummer 1 Fabio Caponio oder Schweizermeister Künzi, die das Herreneinzel dominieren? Oder holt doch der Indonesier Diaz wie im letzten Jahr den Titel. Oder kommt allenfalls ein Altmeister wie Fröhlich, Colin oder Waldenberger besser aus der COVID-Pause. Genauso spannend wie bei den Herren wird es auch bei den Damen werden. Vorjahressiegerin Schnider, Fankhauser oder Aellen heissen da die meistgenannten Favoritinnen. In den Doppeldisziplinen ist die Ausgangslage wohl eindeutiger. Denn die Schweizermeisterinnen Müller/Stadelmann und Vizemeister Müller/Künzi werden da wohl nur schwer zu bezwingen sein. Auch im gemischten Doppel, welches bereits am Samstag beendet wird, ist die Favoritenrolle klar, mit Fankhauser/Gustaman ist eine Paarung am Start die im Vorjahr nur selten eine Niederlage einstecken musste. Doch wer weiss, vielleicht sind nach der langen Pause plötzlich andere Namen ganz vorne anzutreffen.
 
Einheimische nur mit Aussenseiterchancen
Noch im Vorjahr konnte man auf der Seite der Organisatoren mit dem Sieg von Milena Schnider ein lang ersehntes Ziel und einen Heimsieg schaffen. Doch Schnider wird in diesem Jahr für Uzwil an den Start gehen. Darum hofft man auf der Seite der Sihltaler vor allem auf Marianne Aellen, die sich im Training hervorragend präsentierte, zuletzt aber mit einer kleineren Blessur zu kämpfen hatte. Doch wer weiss, vielleicht hat die Pause auch Rinoy Manavalan oder Marco Wunderli gutgetan oder die Neo-Adliswilerin Franca Schmid wird vom neuen Trikot beflügelt. Leider musste die Adliswiler Nummer eins Jonas Schwarz auf Grund einer Patellasehnenentzündung seinen Saisonstart verschieben.
In gut einer Woche werden wir die Antwort wissen, wer den Neustart am besten meistert.
 
Infos:  www.shuttlecup.ch oder www.swiss-badminton.ch/sport/matches.aspx
Veranstaltungsort: sihlsports, Sihltalstrasse 63, 8135 Langnau a. A.
Spielzeiten: Sa, 12.09.2020 08.00 - 20.30 Uhr / So, 13.09.2020 08.00 - 17.00 Uhr
Finalspiele: Mixed, Sa, ca. 18.00 Uhr, restliche So ab 14.00 Uhr
Teilnehmer aus dem Sihltal: Marianne Aellen, Franca Schmid, Rinoy Manavalan, Marco Wunderli, Timon Schwarz
 

 

 
28.07.2020Shuttle Cup 2020

 

 
17.09.2019DIE HITZE ALS GRÖSSTER GEGNER

 Am Wochenende traten die besten Badmintonspieler der Schweiz im sihlsports zum ersten Kräftemessen der Saison an. Und dabei entpuppte sich die Hitze als grösster Gegner den es zu bezwingen gab. Am besten schaffte das die amtierende Schweizermeisterin Aline Müller, die sowohl im Damendoppel als auch im Mixed ganz oben stehen durfte. Aus Adliswiler Sicht überstrahlte Milena Schnider mit ihrem Sieg im Dameneinzel und dem Podestplatz im Damendoppel alle.

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12.09.2019DREI SCHWEIZERMEISTER IM SIHLTAL

 Seit 2015 messen sich zum Saisonstart die besten Badmintoncracks der Schweiz zum Saisonauftakt im sihlsports in Langnau a.A. und überprüfen ein letztes mal den Formstand bevor es in wenigen Wochen mit der Mannschaftsmeisterschaft losgeht. Und am kommenden Wochenende kann der Badmintonfreund im Sihltal gleich drei amtierende Schweizermeister am Werk bestaunen.


Es zeigt, dass das Traditionsturnier auch in diesem Jahr mit einem äusserst starken Teilnehmerfeld aufwarten kann. Nebst den Vorjahressiegern in vier der fünf Disziplinen und den drei amtierenden Schweizermeistern dürfte das Augenmerk wohl vor allem auf die indonesischen Verstärkungsspieler der BV St. Gallen-Appenzell gerichtet sein, welche sich ein erstes Mal mit der Schweizer Elite messen werden.

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