Presse

Harte Smashes in Uster
Offizielle Pressemitteilung des 21. Shuttle Cups 2007 (21.10.2007)

Spannende Spiele, rund 500 Zuschauer und eine gute Stimmung – Der 51. Shuttle Cup in Uster wurde zum Erfolg

Bereits am Samstag wurde das gemischte Doppel ausgetragen. Die beiden Paarungen schienen im Endspiel einem langen und durchwegs intensiven Turniertag Tribut zu zollen. So war denn das Finale spielerisch nicht auf allerhöchstem Niveau und gezeichnet von zahlreichen leichten, vermeidbaren Fehlern. Am Ende setzten sich Sanya Herzig (Team Basel) und Michael Andrey (BC Tafers-Fribourg) in zwei hart umkämpften Sätzen gegen ihre Widersacher Daniela Lutz (SC Uni Basel Badminton) und Simon Enkerli (Team Basel) durch.
Umrahmt wurde der Samstag von einem vielbeachteten Smash-Contest, in welchem die Geschwindigkeiten des Shuttles beim Smash gemessen und zum Teil sehr beachtlichte Werte erreicht wurden.

Favoriten unter sich

Ab den Halbfinals duellierten sich auch in den übrigen Disziplinen vorwiegend die meistgenannten Favoriten. Einzig die beiden Spielerinnen aus China standen zur Überraschung vieler in keinem Finale und mussten so der einheimischen Konkurrenz den Vortritt lassen. Das Herreneinzel war jedoch fest in ausländischer Hand, spielten mit Yohanes Hogianto (BC Adliswil/Indonesien) und Conrad Hückstädt (BC Adliswil/Deutschland) doch zwei in der Schweiz wohnhafte und trainierende ausländische Spieler gegeneinander. Die zahlreich erschienenen Zuschauer erlebten dabei einen über drei Sätze dauernden Abnutzungskampf, der von vielen sehr langen Ballwechseln gekennzeichnet war. Am Ende verfügte der Deutsche über die grösseren Kraftreserven und setzte sich schliesslich verdient mit 21:15 17:21 und 21:11 durch. Im Dameneinzel-Finale hielt Monika Fischer (BC Ambass Drops Solothurn) die Schweizer Farben hoch. In einem stets spannenden und durchaus hochklassigen Spiel war sie dann aber Claudia Vogelsang aus Deutschland mit 18:21 16:21 unterlegen. Trotz dieser Finalniederlage darf Fischer auf ein sehr gelungenes Wochenende zurück schauen.

Starke junge Doppelspieler

Die Finals in den Doppeldisziplinen wurden massgeblich von jungen einheimischen Akteuren geprägt. Bei den Damen waren dies Tenzin Pelling (BV St.Gallen-Appenzell), welche mit der routinierteren Gita Djajawasito (BV St.Gallen-Appenzell/Niederlande) antrat, sowie Ornella Dumartheray (BC Yverdon-les-Bains), die mit der seit Jahren in der Schweiz sehr erfolgreichen Russin Anna Larchenko-Fischer (BC Yverdon les Bains) spielte. Nach drei engen Sätzen behielten die beiden Ostschweizerinnen mit 15:21 22:20 und 21:16 die Oberhand. Bei den Herren duellierten sich die noch sehr jungen Shane Razi (BC Adligenswil)/Anthony Dumartheray (BC Yverdon-les-Bains) mit dem etwas erfahreneren Paar Roman Kunz/Simon Enkerli (beide Team Basel). Das Spiel entwickelte sich nach einer ausgeglichenen Startphase zu einer ganz deutlichen Sache für das derzeit wohl beste Schweizer Paar Razi/Dumartheray, welche in zwei Sätzen mit 21:15 und 21:6 gewannen.


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